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Flugplatzgesellschaft Stendal-Borstel begeht ihr 20-jähriges Bestehen

Am 28.02.1997 trafen sich Vertreter des Landkreises Stendal, der Städte Stendal und Tangermünde sowie des AeroClub Stendal e.V.. Sie schlossen den Gesellschaftervertrag über die Gründung der Flugplatzgesellschaft Stendal- Borstel
mbH. Am 27.06.1997 wurde die neue Firma dann ins Handelsregister eingetragen.

Dem voran gegangen war eine rasante Entwicklung der Fliegerei auf dem seit 1934 bestehenden und bis 1992 von der GSSD genutzten Flugplatz. Wurden 1994 noch 400 Flugbewegungen gezählt waren es 1996 als Spitzenwert schon 28500.
Die Bürger nutzen die neue, noch ungewohnte Freiheit auch in der Luft. Die - bis dahin ehrenamtlich tätigen - Flieger und Flugleiter des 1992 gegründeten AeroClub Stendal als Träger des Flugplatzes brachte das an die die Grenzen des
Machbaren. Dieser Entwicklung trugen die Verantwortlichen mit der Gründung der Betreibergesellschaft Rechnung.

Schon 1999 als Prokurist mit dabei war Sieghard Geyhler, einer der ersten 1992 hier aktiven Piloten und ab 2001als Geschäftsführer bis zu seinem Ruhestand 2014 die prägende Persönlichkeit für die erfolgreiche Entwicklung des Verkehrslandeplatzes. Die Gesellschafteranteile der 2012 ausscheidenden Stadt Tangermünde wurden von der Hansestadt Stendal übernommen. Bereits 2008 hatte Stendal den größten Teil des Flugplatzareals vom Bundesvermögensamt erworben.

Nach dem anfänglichen Boom der Neunziger, mit sehr vielen Ultraleicht- Flügen, hat sich das Verkehrsaufkommen seit Anfang der 2000er bei ca. 20.000 Flugbewegungen jährlich konsolidiert. Die Nutzung des Flugzeugs als ein
Verkehrsmittel unter vielen ist für die Bürger etwas alltägliches geworden. Andere durch die Luftfahrt erbrachte Dienstleistungen nutzen viele Menschen meist unbemerkt und schon selbstverständlich.

Als ein Teil der Daseinsvorsorge innerhalb der Luftfahrt -Infrastruktur in Sachsen-Anhalt hat sich der Flugplatz Stendal- Borstel nicht erst seit dem Fluthilfe-Großeinsatz 2013 etabliert. Als "besonders landesbedeutsam" eingestuft ist er
nicht nur Verkehrsträger. Intensiv genutzt wird er auch als europaweit anerkannte Luftsporteinrichtung und regionales Kultur- und Veranstaltungs- Zentrum.

Ein kleines sehr engagiertes Team, mit Geschäftsführer Matthias Jahn an der Spitze, widmet sich den Anliegen der verschiedenen Nutzer. Ständig mit dabei sind viele aktive AeroClub- Mitglieder. Gemeinsam werden Großereignisse wie Flugtage,
Meisterschaften verschiedenster Flugsportarten, Fliegerlager ausländischer Gäste, Bundeswehrübungen und viele "bodenständige" Events erfolgreich gestaltet. Fast unbemerkt wurde dabei im Mai 2016 die 450.000. Flugbewegung abgefertigt.
Im 20. Jahr des Bestehens blickt die Flugplatzgesellschaft optimistisch in die Zukunft. Vielfältige Aktivitäten auf und mit dem Flugfeld als fliegerisches "Tor zur Altmark" sind in Vorbereitung. Freudig erwartet wird die Autobahnanbindung um neue
Entwicklungspotentiale zu erschließen.

28.02.2017

© Edgar Kraul E-Mail

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