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Ordnungsrechtliche Verfügung zur Abwehr gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspiner

Bild einer Eiche

Bei den im Befallsgebiet lebenden Menschen ist es durch den Eichenprozessionsspinner in den letzten Jahren zu gesundheitlichen Beschwerden gekommen. Der Kontakt mit den Brennhaaren verursacht lokale Haut- und Augenentzündungen, wenn die Schleimhäute betroffen sind, sowie Atemwegsbeschwerden. Durch die zunehmende Verbreitung und das vermehrte Auftreten des Eichenprozessionsspinners sind die beschriebenen Beschwerden nicht nur als lokale Ereignisse einzustufen, sondern stellen zunehmend eine ernst zu nehmende gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung des Landkreises dar.

Zum Schutz der Gesundheit der Menschen vor Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner führt der Landkreis Stendal eine Bekämpfung durch. Diese erfolgt aus der Luft (Hubschrauber) und vom Boden (Sprühgerät) aus.

Betroffene Gebiete sollten 12 Stunden nach der Befliegung bzw. 8 Stunden nach der Bekämpfung vom Boden aus gemieden werden.

Als voraussichtlicher Zeitraum der Bekämpfung wird der 15. April 2017 bis 31. Mai 2017 festgelegt. Die Termine der Befliegung und der Bodenbekämpfung werden in der Tagespresse und unter www.landkreis-stendal.de bekannt gegeben.

Die Bekämpfungsflächen befinden sich in den folgenden Gemarkungen:

Aland, Altenzaun, Arensberg, Aulosen, Ballerstedt, Beesewege, Behrend, Belkau, Berge, Berkau, Bertkow, Beuster, Bismark, Bölsdorf, Bömenzien, Borstel, Bretsch, Buch, Büste, Deetz, Demker, Dequede, Deutsch, Dobberkau, Dobbrun, Döllnitz, Düsedau, Eichstedt, Ellingen, Erxleben, Fischbeck, Flessau, Gagel, Garlipp, Garz, Geestgottberg, Giesenslage, Gladigau, Goldbeck, Gollensdorf, Groß Garz, Groß Schwechten, Grünenwulsch, Häsewig, Havelberg, Heiligenfelde, Heeren, Hindenburg, Hohenberg-Krusemark, Hohengöhren, Hohenwulsch, Hüselitz, Iden, Jederitz, Jerchel, Kamern, Käthen, Kehnert, Kläden, Klein Schwechten, Klietz, Klinke, Königsmark, Könnigde, Kossebau, Kremkau, Krevese, Krüden, Krumke, Kuhlhausen, Kümmernitz, Langensalzwedel, Lindenberg, Lindtorf, Losenrade, Losse, Lückstedt, Lüderitz, Mahlpfuhl, Meßdorf, Meseberg, Miltern, Möringen, Natterheide, Nitzow, Neukirchen, Neuermark-Lübars, Osterburg, Ottersburg, Pollitz, Poritz, Querstedt, Rengerslage, Ringfurth, Rochau, Rönnebeck, Rossau, Sandau, Sandauerholz, Schäplitz, Scharlibbe, Schernebeck, Schinne, Schmersau, Schönberg, Schönfeld, Schönhausen, Schönwalde, Schorstedt, Schwarzholz, Späningen, Stegelitz, Steinfeld, Stendal, Storbeck, Storkau, Sydow, Tangerhütte, Tangermünde, Toppel, Vehlgast, Wahrenberg, Walsleben, Wanzer, Wartenberg, Weißewarte, Wendemark, Werben, Wollenrade, Wolterslage, Wulkau, Wust

Ein völliges Zurückdrängen des Eichenprozessionsspinners ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht möglich. Realistisch ist, die Gesundheitsgefahr an den Stellen möglichst stark einzudämmen, wo der Kontakt von Menschen mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist und Absperrungen sowie Warnungen nicht ausreichen.

Die oben genannten Maßnahmen werden aufgrund der Ordnungsrechtlichen Verfügung vom 20.03.2017 ergriffen.

Weitere Informationen zum Thema Eichenprozessionsspiner entnehmen Sie bitte den beigefügten Informationsblatt des Landesamt für Verbraucherschutz.

Symbol Beschreibung Größe
Flyer Landesamt für Verbraucherschutz
Informationsblatt zur Abwendung gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspiner
2.4 MB
Ordnungsrechtliche Verfügung
Ordnungsrechtliche Verfügung zur Abwehr gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspiner
0.3 MB
21.04.2017

© Marcus Becker E-Mail

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