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Ausbruch der Wildgeflügelpest amtlich bestätigt

Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet nach Ausbruch der Geflügelpest im Landkreis Stendal

Im Waldgebiet nahe des Ortsteils Garz der Hansestadt Havelberg wurde bei einem dort am 19.02.2017 aufgefundenen Mäusebussard der Verdacht der Geflügelpest bei Wildvögeln festgestellt.

Die erste Untersuchung erfolgte im Landesamt für Verbraucherschutz, Fachbereich 4, in Stendal, wo das Influenza A-Virus H5 festgestellt wurde. Zur weiteren Spezifizierung wurden Proben an das Friedrich-Löffler-Institut auf der Insel Riems gesandt.

Das Institut hat jetzt das Untersuchungsergebnis des Landesamtes, H5N8hp, bestätigt. Somit handelt es sich ab sofort nicht mehr um einen Verdachtsfall sondern um den amtlich bestätigten Ausbruch der Wildgeflügelpest im Landkreis Stendal.

Die bereits am 23.02.2017 in Kraft gesetzte „Allgemeinverfügung über den Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet zum Schutz gegen die Verbreitung der Geflügelpest“ bleibt in vollem Umfang bestehen.

Vom Fundort ausgehend wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer und ein Beobachtungsgebiet von insgesamt drei Kilometern gebildet. Folgende Teile der Hansestadt Havelberg sind davon betroffen:

  • die Siedlungen Kiebitzberg und Kuhlhausen Ausbau
  • der Ortsteil Garz mit den Siedlungen Ausbau Schleuse und Ausbau Garzer Mühle;
  • der Ortsteil Warnau.

Folgende Maßnahmen werden angeordnet:

  1. Jeder noch nicht registrierte Geflügelhalter hat seine Anmeldung der Tierhaltung beim Landkreis Stendal, Veterinär- und Lebenmittelüberwachungsamt abzugeben.
  2. Sämtliches Geflügel ist weiterhin in geschlossenen Ställen zu halten.  An allen Zugängen zu Geflügelställen sind Desinfektionseinrichtungen aufzustellen.
  3. Geflügel und andere Vögel dürfen für die Dauer von 15 Tagen nicht aus einem Bestand verbracht werden.
  4. Gehaltene Vögel zur Aufstockung des Wildvogelbestandes dürfen für die Dauer von 30 Tagen nicht frei gelassen werden.
  5. Für die Dauer von 30 Tagen ist die Jagd auf Federwild untersagt oder nur mit behördlicher Genehmigung zu betreiben.
  6. Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Sperrbezirk und im Beobachtungsgebiet nicht frei herumlaufen.
  7. Es wird an den Hauptzufahrtswegen zur Restriktionszone eine Beschilderung mit „WILDVOGELGEFLÜGELPEST - BEOBACHTUNGSGEBIET“ gut sichtbar angebracht.

Eine Karte mit der genauen Lage der Sperrzone und der aktualisierte Wortlaut der Allgemeinverfügung sind als Anlage beigefügt.

Symbol Beschreibung Größe
Allgemeinverfügung Wildgeflügelpest
Allgemeinverfügung nach amtlicher Feststellung des Ausbruchs der Wildgeflügelpest im Landkreis Stendal
0.1 MB
27.02.2017

© Edgar Kraul E-Mail

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