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Land(auf)Schwung – Landkreis Stendal auf dem Weg zum „Smart Country“

Landrat Wulfänger und Staatssekretär Aikens bei der Veranstaltung 'Vielfalt der Regionen %u2013 Politik für ländliche Räume'

Wie ländliche Räume fit für die Zukunft gemacht werden können, erfuhren die Besucher der Grünen Woche bei der Veranstaltung "Vielfalt der Regionen – Politik für ländliche Räume" am Beispiel des Landkreises Stendal. "Unser Ziel ist es, die Brachen, die wir haben, zu revitalisieren, eine bessere Verkehrsanbindung zu schaffen und eine allumfassende Digitalisierung vorzunehmen", fasste Carsten Wulfänger, Landrat im Landkreis Stendal, seine Pläne zusammen. Auf dem Weg dorthin hat sich bereits viel getan. Nicht nur, dass Stendal mit dem ICE zu erreichen ist und künftig auch besser durch die Autobahn angeschlossen sein wird; die komplette Altmark wird zudem für ein schnelleres Internet über Glasfaser erschlossen. Dass die Region an Attraktivität gewinnt, ist bereits spürbar: Erstmals seit langer Zeit nimmt die Bevölkerungszahl wieder zu, ziehen mehr Menschen in die Region.

Der Landkreis Stendal ist eine von 13 Regionen, die im Rahmen des Modellvorhabens "Land(auf)Schwung“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert werden. "Es ist wichtig, dass Regionen mit besonderen Problemen im ländlichen Raum eine Chance bekommen“, beschrieb Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens den Hintergrund. Gefördert werden Konzepte, die den Problemen des demografischen Wandels entgegenwirken und die regionale Wertschöpfung fördern. Diese Gelegenheit hat Stendal sofort beim Schopf gepackt. Der Landkreis will die Förderung nutzen, um zu einer Modellregion für „Smart Country“ in Deutschland zu werden. Das heißt vor allem, auf digitale Innovationen zu setzen. Für die Unternehmen der Region ist das ein unverzichtbarer Faktor, um im steigenden Wettbewerb mithalten zu können. Und für die Gemeinden ein wichtiges Argument, um allen Altersgruppen ein attraktives Lebensumfeld zu bieten. Die Messebesucher konnten sich die "Region im Aufschwung“ schon mal virtuell ansehen –  mit einer 3D-Brille mit 360-Grad-Perspektive.

Die von der VEB-Bild entwickelte 3D-Kamera kam nicht nur bei den Besuchern gut an, sondern auch beim Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Hermann Onko Aeikens. Die Fotos zeigen den Staatssekretär  im Gespräch mit Landrat Carsten Wulfänger und anderen Akteuren aus der Altmark. Moderiert wurde die Veranstaltung von Marco Seiffert vom rbb.

Fotos: BMEL/Holger Groß

26.01.2017

© Edgar Kraul E-Mail

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