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Diskussion des künftigen Abfallgebühren-Modells

Bürgermeinung ist gefragt. Jeder kann mitdiskutieren.

Biomülltonne und Restmülltonne

Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Stendal können ihre Meinung mitteilen, ob im Zuge der Einführung der neuen Abfallgebührensatzung 2020 die Gebühren für Biotonnen separat abgerechnet oder weiterhin über die Pauschale zusammen mit dem Restmüll finanziert werden.

Der Aufwand zur Entsorgung von Bioabfällen im Landkreis Stendal ist erheblich gestiegen. Ein erhöhtes Aufkommen von Bioabfall ist auf den Rückgang der Eigenkompostierung zurückzuführen. Bisher wird die Abholung der Biotonne über Grundgebühren und Pauschalen der Restabfalltonnen finanziert. Die Biotonne wird 14-tägig geleert, unabhängig von der gebuchten Anzahl der Abholungen der Restabfalltonne. Diese Praxis ist rechtlich zulässig.

Ein Anstieg der Leerungskosten und weiter steigendes Biogutaufkommen würden jedoch bei Beibehaltung dieses Tarifs zu höheren Gebühren für alle führen. Diese Zusammenhänge sind Anlass, das Gebührenmodell 2020/2021 zu überarbeiten. Die Biotonne könnte zukünftig kostenpflichtig separat abgerechnet werden.

Zwei Tarifmodelle für Abfallentsorgung stehen zur Diskussion:

Abfall Variante 1

In der Grundgebühr und den Entleerungsgebühren sind im Wesentlichen nur Kosten für die Restmülltonne enthalten.

Jede Leerung der Biotonne wird separat berechnet. Verbraucher können bei diesem Tarif die Kosten aktiv mitgestalten, da der Biomüll nach tatsächlichem Bedarf abgerechnet wird.

Abfall Variante 2

Der Tarif beinhaltet, wie bisher praktiziert, die Leerungen der Rest-und Biomülltonne pauschal nach Einwohnergleichwert. In diesem Fall ist jedoch die Gebühr je Entleerung der Restabfalltonne höher als bei Variante 1.

Die Erhöhung der Grundgebühr ist bei beiden Varianten gleich

Bis zum 25. November nimmt der Landkreis Stendal Meinungen entgegen, welche Preisgestaltung bevorzugt wird. Die Erhebungen werden Ende November den Ausschussmitgliedern zur Verfügung gestellt. Über die Neuordnung der Gebühren wird final im Kreistag abgestimmt.

Bürgerinnen und Bürger können über die Internetseite des Landkreises Stendal mitdiskutieren. Dazu ist hier ein Umfrage-Formular hinterlegt. Wer mitdiskutieren will, kann hier seine Meinung eintragen und per Klick an das Umweltamt senden.

Diskussionsbeiträge können bis zum 25.11.2018 auch per Post eingereicht werden. In dem Schreiben sollte deutlich erkennbar sein, welche der oben genannten Varianten der Absender bevorzugt. Post bitte an: Landkreis Stendal, Untere Abfallbehörde, Hospitalstraße 1-2, 39576 Hansestadt Stendal.


Wer die Möglichkeit hat, mit einer Microsoft-Excel-Tabelle zu arbeiten, kann sich den unten stehenden Gebührenrechner herunterladen. Damit kann man dann unter Berücksichtigung der eigenen Haushaltsgröße und des geschätzten Restmüll- und Biomüll-Aufkommens die Kosten der beiden diskutierten Varianten vergleichen.

Symbol Beschreibung Größe
Gebührenrechner
Excel-Rechenblatt zum Eintragen der individuellen Haushaltssituation und Vergleichen der beiden diskutierten Tarifmodelle
20 KB
09.11.2018